Inklusion mit Kultur

 

Projektbeschreibung:  Krimi

Kino-Spielfilm:   „Das tödliche Netz – die 7b ermittelt“

Schüler schreiben das Drehbuch zu einem Krimi und drehen einen Spielfilm, der am 25.7.2014 im Kino Rio in München öffentlich gezeigt wird. Künstlerische Leitung dieses Projekts hatte Herr Frank Sauer.


DVD-Cover B-Boys

Warum Filmpädagogik in einem Förderzentrum Sprache? 

Filmpädagogik ist in besonderer Weise dazu geeignet, den pädagogischen Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft Rechnung zu tragen: Auf der einen Seite werden allseits geforderte Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Fertigkeiten im rhetorischen Bereich,

kreatives und selbstständiges Arbeiten und Sozialkompetenz ausgebildet. Auf der anderen Seite wird ästhetische Bildung vermittelt, die vor dem Hintergrund der neuen Medien und vor allem der kommerziellen

Massenästhetik an Bedeutung gewonnen hat.

Filmpädagogik ist schon vom Ansatz her Fächer übergreifend und Projekt bezogen. Im Mittelpunkt der filmpädagogischen Arbeit steht ganzheitliches, handlungsorientiertes, kreatives Lernen. Durch die Teilhabe am kulturellen öffentlichen Leben werden die Projektteilnehmer so wirksam inkludiert.

Filmpädagogische Arbeit geht von den darstellerischen Möglichkeiten der benachteiligten Kinder und Jugendlichen aus, entwickelt sie weiter, bringt sie in eigene altersgemäße Formen und ermöglicht weiterwirkende, nachhaltige Erfahrungen, Persönlichkeitsentwicklung und besonders die Stärkung des Selbstwertgefühls.